Johannes - der Analyst der SEO-Szene hat gestern seine SEO-Tools der Öffentlichkeit bereitgestellt. Diese Toolbox beinhaltet vier Module, die die Bereiche SEO, SEM, Backlinks und Monitoring abdecken - alle Module arbeiten ohne Probleme selbstständig und man kann sich selber aussuchen, welche man benutzen möchte. Für den kleinen SEO sind die Tools allerdings nichts, weil man ab Januar 2009 pro Modul im Monat 100 € bezahlen muss - das wären 400 € für alle Module pro Monat.
Jedoch gibt es bis Ende des Jahres ein Kennenlern-Angebot - wer jetzt die Tools ordert, der bezahlt nur 400 € bis zum Ende des Jahres und muss auf nichts verzichten. Ich bin noch schwer am überlegen, ob ich zuschlagen soll, schwanke jedoch noch weil ich wegen des Studiums eigentlich keine Zeit für große Analysen habe.
Was die Tools jeweils können, wird auf den entsprechenden Seiten erklärt:
Jedenfalls muss ich sagen - Respekt Johannes! Solche Tools findet man kein zweites mal bzw. werden nie von den großen SEO-Agenturen der Öffentlichkeit angeboten - auch die Infrastruktur dahinter scheint gewaltig zu sein (”über 100 GB RAM, mehrere Terabyte performante Festplattenkapazität, sehr viel Bandbreite und eine ganze Kiste CPUs”) - Hut ab, Hut ab!
Es ist 19:00 Uhr am Freitag Abend und ich habe nur wenig Zeit zum bloggen, deswegen will ich die “Groß-Ereignisse” dieses Tages einmal für euch zusammenfassen. Es ist wirklich viel passiert…
Abmahnung wegen eines Wordpress Plugins - der Upload-Blog wurde wegen der Benutzung des Plugins “Subscribe to Comments” abgemahnt. Grund: Anscheinend hat jemand eine falsche Email-Adresse angegeben und der Besitzer dieser Email-Adresse wurde zugespammt = die Abmahnung ist gerechtfertigt. Abhilfe soll nun eine neue Version dieses Plugins schaffen, die E-Mail-Adressen per Double-Opt-In-Verfahren überprüft.
XING nimmt jeden Monat 3 Millionen durch seine Mitglieder ein - das Business-Network XING erhält durch seine bezahlenden Member jeden Monat einen Betrag von rund 3.070.000 Euro. Das Geschäftsmodell scheint sich also komplett auszuzahlen - die Ausgaben sollten dabei nicht mal im Millionen-Bereich liegen! Andere Social-Networks wie StudiVZ können von solchen Einnahmen im Moment nur träumen…
Jeder zehnte Internetnutzer ist Blogger - meint die FAZ laut einer “repräsentativen Umfrage” - das wären in Deutschland rund 4 Millionen Blogger und das kann ich einfach nicht glauben. Es sind höchstens 500.000 Blogger in Deutschland und die meisten sind eher weniger aktiv. Ich glaube einfach keiner Statistik
Das war es für heute - ich bin jetzt raus in die Stadt und werde das ein oder andere Bier genießen. Bis morgen!
Die weltweite Bankenkrise erschüttert zurzeit viele Unternehmen - nur eines bleibt anscheinend verschont: Google. Denn der Suchmaschinen-Riese kann auch im letzten Quartal größere Gewinne einfahren und die Google-Aktie hält sich weiterhin stabil bei ~ 400 $ (+/- 20 $).
Jojo von Internetmarketing-News hat die wichtigsten Eckdaten, wie folgt zusammengefasst:
- Der Umsatz stieg um 31 Prozent auf 5,54 Mrd. $.
- Der Nettogewinn betrug 1,35 Mrd. $.
- Im Ausland wurden 51 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, nach 49 Prozent im Vorjahresquartal.
- Die Anzahl bezahlter Klicks ist um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.
- Mitarbeiterzahl: 20123.
Wie man sieht gibt es ein dickes Umsatzplus von 31 %, bei einem Gewinn von 1,35 Mrd. $. Das zeigt wieder einmal das Google sich pausenlos entwickelt und in neue Dienste investiert. In Zukunft wird uns also noch einiges in Richtung mobiler Applikationen und Webservices erwarten.
Nun bin ich auf das nächste Quartal gespannt - denn dieses beinhaltet das allgemein bekannte Sommerloch, zum Wintergeschäft/Winterquartal sollten die Umsätze und Gewinne nochmal richtig in die Höhe steigen!
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btw: Das war mein 500. Blogbeitrag - ein Highlight *g*
Bisher habe ich keine Terminplanung betrieben, weil ich bei meinen überblickbaren Tagesabläufen und eher selten vorkommenden Terminen, einfach keine weitere Planung gebraucht habe. Wichtige Termine habe ich mir auf mein Whiteboard geschrieben und wirklich nur selten etwas vergessen - eine gewisse Übersicht hatte ich immer.
Jetzt habe ich wieder einen vollen Stundenplan mit Geschäftsterminen, Seminaren, Vorlesungen, Lerngruppen und Praxisarbeiten, die entweder wöchentlich oder alle zwei Wochen anfallen. Damit mein Studium nicht von Anfang an im Chaos versinkt, habe ich mich nach einer intelligenten Terminplanungs-Software umgesehen und wurde zunächst enttäuscht. Auf dem Markt befindet sich doch sehr viel Müll - einzig und allein hat mir die Apple-Lösung gefallen - nur habe ich kein MacBook und musste deswegen passen. Als keine Hoffnung mehr im Raum war, habe ich mich gefragt ob nicht vielleicht Mozilla eine Terminkalender-Software entwickelt hat und so war es - mein erster Kontakt mit Sunbird stand unmittelbar bevor.

Nach einem schnellen Download und einer blitzschnellen Installation, war SunBird sofort einsatzbereit und ich begann damit meine Termine einzutragen. Hilfe von Foren, der FAQ oder der ReadMe-Datei habe ich nicht gebraucht, die komplette Terminplanung verläuft sehr leicht von der Hand. Nach gut einer Stunde war mein Stundenplan bzw. Terminkalender schon fertig eingerichtet und auch ausgefüllt - für ganz wichtige Termine gibts akustische Erinnerungen und die anderen bleiben dezent im Hintergrund. Weiterhin kann man das Layout nach seinen Wünschen einstellen und auch kann man durch Farben wichtige Termine gruppieren oder einfach nur kennzeichnen. Es gibt übrigens auch ein Supportforum, eine Reihe von Plugins und sogar vorgefertigte Kalenderdaten mit z.B. Feiertagen - die Mozilla Foundation findet anscheinend immer wieder Anhänger!
Ich habe mein Programm zur Terminverwaltung gefunden und werde dies nun durchgehend nutzen. Online-Lösungen wie z.B. der Terminkalender von Google sind nichts für mich - zum einen ist es ein Sicherheitsrisiko, zum anderen soll Google nicht alles wissen, was ich mache
CaptainAd - ein Anbieter der Werbung in YouTube etc. Videos einbindet und den Blogger/Webseitenbetreiber dafür bezahlt, ist von mir mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Mein Blog hat jetzt nicht sehr viele Videos und deswegen hat es sich kaum gelohnt, diesen Dienst weiter im Auge zu behalten. In den letzten 6 Monaten habe ich ca. 5 € verdient - ein Witz wenn man bedenkt, dass die meisten Sales mindestens 10 € in die Tasche spülen.
Nun wird der VideoAdvertiser noch unattraktiver mit der Senkung des TKPs von 3 € auf 50 Cent. Sicherlich war das nur eine Frage der Zeit, dennoch kommt diese Senkung recht unerwartet und eine Email die dies ankündigt habe ich auch nicht erhalten - die Publisher bleiben also unwissend und denken nicht daran den Javascript-Code auszubauen, bis mal in die Statistiken geschaut wird.
Jetzt ist die Frage: Lohnt sich Werbung in Videos oder ist die Konversationsrate so gering, dass heutzutage Video-Vermarkter keinerlei Chancen haben? Vielleicht sind die Konsumenten noch nicht reif für diese Art von Vermarktung und sehen Videos mehr als Spaß an und durchblicken die Werbebotschaft im Hintergrund nicht… keine Klicks keine Sales, eine niedriege TKP-Rate. Vielleicht ist CaptainAd auch viel zu früh auf den Markt gespühlt worden - vielleicht müssen sich die Konsumenten mehr an Videos, Videoportale etc. gewöhnen. Wie mein Marketing-Professor sagte: Es gibt kein falsches oder unnötiges Produkt, es gibt nur die falsche oder richtige Zeit
Mittwoch, Oktober 22, 2008
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