Dieser Artikel ist bereits älter als 180 Tage und muss nicht mehr meine aktuelle Meinung wiederspiegeln!

Die Finanzkrise erreicht das Affiliate-Marketing


11.06.09 Kategorie Online-Marketing von

Bisher haben wir SEOs und vorallem Affiliates nicht viel von der Finanzkrise gemerkt. Die Menschen haben allgemein weniger Geld, gehen ins Internet, vergleichen und bestellen dann über unsere Affiliate-Links ihre Waren. Im Prinzip kann man sagen, dass es für uns jedenfalls in diesem Bereich besser läuft. Nun hat der Arcandor-Konzern, laut aktuellen Schlagzeilen, einen Insolvenzantrag gestellt d.h. ist dieser Konzern nicht mehr liquide und auch der Staat will diesmal nur ungern eingreifen. Meiner Meinung nach sollte dieser auch diesmal die Füße still halten, weil die meisten Geschäftskonzepte von gestern sind!

Nun gehört zu Arcandor auch die Primondo GmbH und auch die Quelle GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Arcandor. Um jetzt die Affiliates zu schützen hat zumindest Affili.net die Partnerprogramme von Quelle, mybuy und Karstadt pausiert. Meiner Meinung nach ein richtiger Schritt, denn wer weiß wie ein Insolvenzverfahren abläuft – der weiß auch das Affiates nur auf ihre Provision hoffen können, mehr nicht! Auch Zanox und Tradedoubler haben unterdessen weitere Maßnahmen getroffen. Jedenfalls lässt sich die komplette Story mit Email-Belegen bei 100Partnerprogramme nachlesen.

Jedem Affiliate, der von den pausierten Partnerprogrammen bisher gut gelebt hat, dem kann ich nur empfehlen sich schnell einige Alternativen bereit zu lesen – aber im Prinzip erstmal abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt. Es ist jedenfalls sehr Schade, dass einige sehr gute Parterprogramme vor dem Abgrund stehen!



5 Kommentare to “Die Finanzkrise erreicht das Affiliate-Marketing”

  1. Franz sagt:

    Das war abuzsehen, in setze daher erstmal nur auf Google Ads, um zumindest durch die Klicks einnahmen zu erzielen.
    Die ganzen Affiliat Programme lohnen sich im Moment nicht bei mir, geklickt wird aber nicht gekauft.

    Gruß
    Franz

  2. [...] Die Finanzkrise erreicht das Affiliate-Marketing Hier [...]

  3. Wolfgang sagt:

    Irgendwann erwischt die Finanzkrise einen doch. Außer man ist Gerichtsvollzieher. Aber was man nicht machen darf, ist den Kopf in den Sand stecken. Niemals auf Lorbeeren ausruhen und sich immer auf die Suche nach neuen machen. Dann übersteht man nicht nur die Finanzkrise ganz passabel sondern wird, wenn die Wirtschaft wieder anzieht wie von einer Welle vorwärts getragen. Aber natürlich ist dafür konzentriete Arbeit notwendig.

  4. Mathias sagt:

    Es fing ja nicht mit dem Quelle Partnerprogramm an. Im Finanzbereich wurden schon Programme wie RBS … eingestellt und die Provisionen bei der Comdirect, Bank of Scotland … wurden ja auch schon massiv gesenkt.

  5. Hardy sagt:

    Sicher korrekt dass der Staat sich hier zurückhält, zumindest was den aufgeblähten Arcandor Konzern betrifft, der schon vor der Krise relativ schlecht dastand. Einige Teile und Marken davon lassen sich sicher retten und sinnvoll weiterführen.

    Klar schade um die Programme, aber an Alternativen mangelt es eigentlich kaum.. darum wird schon alles jut werden :) , bisher jedenfalls finde ich nicht dass die Krise wirklich durchschlägt auf den kleinen Betreiber

    (der obige Link funktioniert leider nicht mehr wie es scheint)

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