Erst vor kurzem habe ich über eine neue Funktion von Google Trends berichtet und wie es aussieht, baut der Suchmaschinen-Riese diesen, doch sehr hilfreichen, Bereich weiter aus. Ab heute kann man nun gesamte Webseiten gegeneinader vergleichen und somit in die Top-Keywords von einzelnen gut besuchten Seiten schauen. Bei nicht ganz so gut besuchten Seiten, sind laut Google keine Daten vorhanden oder es lohnt sich einfach nicht, diese aufzubereiten.
Eine mögliche Auswertung kann so aussehen:

Ich habe mir einfach mal den Blog von Yannick gepackt und einen kleinen Vergleich aufgestellt. Wie man sieht ist mein Blog mehr oder weniger auf konstanter Höhe, aber nie im Tal. Der Blog von Yannick, hat wohl jetzt erst eine Trockenperiode hinter sich gebracht und hat in den letzten Tagen sehr viel Traffic schäffeln können. Gina-Lisas Sex-Video war laut einer weiteren Analyse der Traffic-Hammer.

Ganz klar zu erkennen wie der Yannick seinen Traffic geschaufelt hat *g* Somit können wir SEOs, in Zukunft noch besser die Konkurrenz überwachen und einiges von diesen Webseiten-Partnern lernen. Es gibt aber noch eine Neuerung:

Diese Auflistung verrät, dass Besucher die z.B. meine Webseite besucht haben - auch die aufgelisteten Blogs und Webseiten besucht haben. Somit kann man interessante und vorallem themenrelevante Blogs für Linkpartnerschaften etc. auskundschaften
Noch eine Sache zum Schluss: Bisher gibt es laut JoJo keine Möglichkeiten, seine Webseite aus Google Trends auszuschließen - ob es diese geben wird, wage ich zu bezweifeln. Es wäre dennoch schön für ein paar “geheime Geldesel”. Übrigens kann man keine Daten zu Google.de etc. einsehen
Wie ich bei Jojo erfahren habe, hat Google Trends nun eine neue Funktion, welche besonders für SEOs bei der Keyword-Analyse interessant sein sollte. Ab dem heutigen Tag sehen eingeloggte User eine kleine Skala, die zwei oder mehrere Keywords in Prozentangaben vergleicht. Sprich es wird angezeigt, welches Keywords prozentual häufiger gesucht wurde.
Wenn man jetzt nur ein Keyword wie in meinem Beispiel z.B. Girokonto eintippt, dann sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Neben dem Keywords kann man unschwer erkennen, dass ein Wert von 1.00 angezeigt wird. Es ist auch kein Keyword zum Vergleich angegeben worden - damit ist klar, dass das Keyword Girokonto 100% des Suchvolumens einnimmt. Wenn man jetzt ein zweites Keyword wie z.B. Tagesgeld hinzu nimmt, dann sieht es so aus:

Neben dem grafischen Vergleich sieht man nun, dass das Keyword Tagesgeld in den letzten Jahren um rund 50 % häufiger gesucht wurde und sich eine Optimierung mehr lohnen würde
Letztendlich wäre es aber von Vorteil, Google Trends immer auf das aktuelle Jahr abzustimmen und alte Werte nicht in Betracht zu ziehen. Schließlich passiert viel zu oft eine komplette Umwälzung im WWW.
Ein weiteres neues Feature ist übrigens der CSV-Export der analysierten Daten - perfekt für eine Dokumentation oder eine eventuelle Präsentation vor einem Kunde. Aber auch Excel-Diagramme werden in Zukunft das kleinere Problem sein.
Erst kürzlich hat Google einen Haufen an Adwords-Gutscheinen per Email verteilt (alleine ich habe einen 100 € und einen 50 € Gutschein bekommen) und heute gibt es eine neue Version des Adwords Editors. Wer den Editor noch nicht kennt bzw. noch nicht mit diesem gearbeitet hat, der hat wirklich etwas verpasst. Ich verwalte fast alle meine Adwords Kampagnen über dieses Tool - die Erstellung + Veröffentlichung ist um einiges einfacher. Zudem braucht man kein Internet für ein paar Änderungen - nur zum hochladen der neuen Daten muss man sich kurz zum WWW verbinden.

Die Version 6.0 des Adwords Editors unterstützt laut Jojo: “CPC placement targeting” und den “Conversion Optimizer”. Weitere Informationen gibt es wie immer im offiziellen Adwords-Blog, auch findet ihr dort mehr Details und Features.
Heruntergeladen werden kann das Programm auf dieser Seite. Es ist eine Version für Windows und für Mac-Benutzer vorhanden.
Seit etwa April schreien viele Webmaster laut auf, weil ihre Besucherzahlen laut Google Analytics immer weiter sinken. Ich war lange davon überzeugt, dass es nur etwas mit dem guten Wetter zutun hat und wir uns schlicht in dem jährlichen Sommerloch befinden. Heute hat jedoch Google offiziell einen Fehler am neuen Google Analytics Code zugegeben, weiter heißt es:
B. Fallende Zahlen bei den eindeutigen Besuchen
———————————————–
Falls Sie die neue Version des Codes von Analytics implementiert haben,
kann es zwischen Januar 2008 und Anfang Juni 2008 zu einem Abfall der
eindeutigen Besuche kommen. Durch einen technischen Fehler in der
Berechnung der neuen Besucher durch ga.js wurden zu wenig absolute
eindeutige Besucher gezählt. Dieser Fehler wurde nun behoben und unsere
Experten reproduzieren die Daten dieses Zeitraums, damit Sie die richtigen
Daten für die eindeutigen Besucher ablesen können. Dieser Vorgang sollte
bis ca. 10.06.2008 abgeschlossen sein, so dass Sie dann die richtigen
Daten in Ihren Berichten sehen können.
Wir arbeiten ständig daran Google Analytics zu verbessern und hoffen, dass
ein solcher Fehler nicht erneut auftritt.
Zum Glück bin ich jetzt nicht betroffen - da ich auf vielen Projekten noch immer auf den alten Analytics-Code setze. Jedoch kann man gespannt sein was am 10.06.2008 auf die vielen Webmaster zukommt. Schließlich ist die Reproduzion von Daten ein heikles Thema.
Eigentlich wollte ich schon gestern dieses Thema aufgreifen, doch die Zeit hat es nicht zugelassen. Jedenfalls hat das Google Search Quality Team Teile des Google Suchalgorithmus veröffentlicht bzw. erklärt wie Google teilweise funktioniert.
Mit dieser Offenlegung hätte niemand gerechnet, weil dieser mächtige Algorithmus für Google wirklich alles bedeutet. Doch anscheinend beugt sich die Suchmaschine Kritikern, die Google als nicht transparent bezeichnen und somit sogar als gefährlich deklarieren.
Übersetzung des Postings beim GoogleWatchBlog.
Das Original beim offiziellen Google-Blog.
Auch Pagerank-Verehrer finden endlich mal ein eindeutiges Argument, sich von diesem zu lösen:
Der bekannteste Teil des Suchalgorithmus ist der PageRank, ein Algorithmus der von den Google Gründern Larry Page and Sergey Brin entwickelt wurde. PageRank wird noch heute verwendet, aber er ist heute der Teil eines großen Systems.
Am besten komplett durchlesen und sich eine eigene Meinung bilden - ich will jetzt nicht weiter rumspinnen. Eines ist mir jedoch in den letzten zwei Jahren klar geworden: Google wird zwar immer härter (PR-Abstrafungen, Index-Verbannung usw.), jedoch haben die Webmaster viel mehr Möglichkeiten als vor ca. 4 Jahren. Es gibt die Google Webmastertools, die Möglichkeit der Sitemaps, Konkurrenten kann man anschwärzen (Finger weg!) und Google bloggt regelmäßig. Somit kann ein SEO - wenn er denn zwischen den Zeilen lesen kann - einiges an seiner Positionierung tun und das sogar mit weißen Hut.
Freitag, Juni 20, 2008
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