Ausgelöst durch einen Beitrag bei Freetagger, schreibe ich euch heute einen kleinen Artikel über die Top-Verdienstquellen im Jahr 2008 und eines ist sicher: Diese werden sich auch nicht in den nächsten Jahren sprunghaft ändern - jedenfalls nicht wenn man von normalen Webseiten ausgeht. Blogs spielen bei mir nach wie vor eine Sonderrolle - denn Blogs befinden sich meiner Meinung nach, nach wie vor in einer Entwicklungsphase und die Zeit wird zeigen wie lukrativ, diese Plattform auf Dauer sein wird. Außerdem gehe ich in diesem Artikel nicht von diesem Blog und seinen Einnahmen aus, sondern betrachte auch meine anderen Webseiten und die eingebundenen Werbeformen. In diesem Artikel werden mit anderen Worten, meine Erfahrungen als Affiliate im Jahr 2008 aufgezählt.
Die Top-Verdienstquellen:
Partnerprogramme direkt vom Anbieter
Partnerprogramme über Affiliate-Netzwerke
Google / Contaxe - kontextsensitive Werbeformen
Layer-Ads
Amazon-Partnerprogramm - direkte Empfehlungen
Im Detail:
1. Partnerprogramme direkt vom Anbieter
Meiner Meinung nach am lukrativsten und vorallem hat man direkten Kontakt. Man kann schnell über eine höhere Provision reden, seine Auszahlungen innerhalb von 48 Stunden erhalten oder spezielle Werbeformen anfordern. Alles wird gemacht - solange der Umsatz stimmt, dies sorgt für Druck und somit für noch mehr Mühe von Seiten des Publishers. Nur schade, dass nur sehr wenige Produktanbieter ein direktes Partnerprogramm anbieten - leider fehlt an vielen Stellen noch das Know-How, aber man bemerkt schon einen leichten Trend in Richtung “eigenes Partnerprogramm”. Die Affiliate-Kategorien Kredit, Poker und Erotik (wie immer die lukrativsten Bereiche) machen es vor.
2. Partnerprogramme über Affiliate-Netzwerke
In diesem Jahr bin ich von Affili.net langsam zu Zanox gewandert und dann wieder zurück. Manchmal gab es auch einen kleinen Einblick bei Tradedoubler und anderen Netzwerken (adcell, adbutler etc.). Letztendlich finde ich Affili.net am besten - nicht weil die Statistiken übersichtlich sind - diese sind es auch bei Zanox und Tradedoubler - nein die Merchants schalten die Provisionen einfach viel schneller frei. Das ewige warten, auf das gleiche Geld, bei Zanox macht einen wahnsinnig und schließlich hat jeder Affiliate irgendwo noch Rechnungen offen. Ich kann nur hoffen das an diesem Manko noch gearbeitet wird - Affili.net schafft es schließlich. Ansonsten sind Affiliate-Netzwerke spitze - viele Partnerprogramme und teils höhere Provisionen als direkt vom Anbieter. So schnell werden Netzwerke also nicht aussterben.
3. Google Adsense / Contaxe - kontextsensitive Werbeformen
Ich muss zugeben, dass ich nie ein großes Freund von Google Adsense war und höchstens Adwords zur Vermarktung eingesetzt habe. Doch für Nischen und vorallem für Seiten mit unnützlichen Content (Content ohne Partnerprogramm) eignen sich kontextsensitive Werbeformen spitze. Contaxe ist übrigens auch in diesem Blog im Einsatz, findet sich allerdings nur in gewissen Beiträgen um wirklich niemanden zu verärgern. Ansich super Lückenfüller mit Verdiensten, die zwar nicht so prickelnd sind, dennoch Löcher stopfen.
4. Layer-Ads
Alle hassen Layer-Ads (Bin-Layer etc.) - diese Werbeform nervt einfach, aber dennoch gibt es einige Traffic-starke Blogbeiträge die sich einfach nicht vermarkten lassen (Gina-Lisa, YouPorn z.B.). Ich habe es in meinem YouPorn-Beitrag mit gewissen Erotik-Netzwerken versucht, aber außer Klicks und Traffic gab es keinen Lead. Layer-Ads sind mit anderen Worten, wirklich der letzte Weg, eine völlig uninteressante Webseite zu monetarisieren und das macht diese Werbeform wiederum interessant. Es sollte keine Schande sein, Layer-Ads einzubauen
5. Amazon-Partnerprogramm - direkte Empfehlungen
Einen Beitrag schreiben und dabei ein Buch empfehlen, falls es jemand kauft, dann zahlt dir Amazon eine Provision von mindestens 5 %. Soweit die Theorie - doch leider wird das Amazon-Partnerprogramm immer uninteressanter und es kommt nur noch selten zu Sales. Im Jahr 2007 war dies anders! Ich hatte einige Webseiten zu diversen Fachbüchern, Fernsehern uvm. die jeweils 10.000 Unterseiten hatten und gut von Google indiziert waren. Die Besucher waren beachtlich und damit auch die Einnahmen - doch leider lief das Geschäft im Jahr 2008 überhaupt nicht mehr und ich habe die Seite verkauft. Ob es an den Seiten oder an den Produkten lag weiß ich nicht - jedoch wurde das Amazon Partnerprogramm für mich uninteressant. Übrigens: Die Positionen innerhalb der SERPS hatten sich nicht verändert.
Fazit
Die altbewährten Werbeformen bzw. Marketing-Vertriebswege wie das Affiliate-Marketing über direkte Partnerprogramme oder über Affiliate-Netzwerke, bleiben nach wie vor die spitzen Verdienstmöglichkeit. Denn eines muss man sich vor Augen halten: Mit einer Webseite / einem Blog, bei dem man direkt Produkte bewirbt ist immer mehr zu holen, als mit Adsense. Denn dort ist man nur der einfache “Besuchergeber/Weiterleiter von Besuchern”. Man sollte also wenn, dann richtig ins Affiliate-Geschäft einsteigen!
Ich hatte schon seit einiger Zeit die Befürchtung, dass uns bald diese Nachricht erreichen wird. Doch jetzt ist es offiziell: Die OMD 2009 findet definitiv nicht statt. Das Unternehmen, welches die OMD veranstaltet hat “Igedo”, möchte sich nun auf sein Kerngeschäft “Modemessen” konzentrieren und nicht weiterhin dem Online-Marketing-Bereich eine Messe schenken.
Nun bleibt uns nur noch die DMEXCO (digital marketing exposition & conference) in Köln 2009, die bestimmt auch nicht schlecht & vielleicht sogar besser sein wird. Es kommt halt immer auf das Rahmenprogramm an… jedenfalls ist Köln von mir aus näher und ich freue mich - hätte aber auch beide Messen besucht und nicht nur die DMEXCO.
Deswegen: Keine Tränen vergießen und erstmal die DMEXCO abwarten!
AdLoft ist ein neuer Affiliate-Marktplatz, der mit der Besonderheit wirbt ein Echtzeit-Marktplatz zu sein. Das Projekt ist bereits durch die Online- und Offline-Presse (Stern-Online, FAZ-Online???) gegangen und viele Blogger haben sich schon auf einen Klon vom amerikanischen “AdBrite” gefreut. Versprochen wurden: Viele Werbeformate, keine Zugangsbeschränkungen, direkte Buchung über das Netzwerk, verschiedene Buchungsmodelle und eine Echtzeitstatistik. Jetzt ist das Projekt online und die Versprechungen wurden mehr oder weniger eingehalten - aber wo bleibt die Usability? In meinen Augen wurde irgendwo ein Script gekauft, ein kostenloses Template drum-herum-gepackt, einiges dazu programmiert und dann irgendwie zusammengeschmissen. Das Ergebnis ist chaotisch…
Wie schon der Selbstständig-im-Netz/Blog schreibt ist vieles nicht durchdacht und vorallem nur halbfertig. Ich selbst sehe Internetprojekte als Weine, die mit der Zeit besser werden. Aber wer von Anfang an mit etwas Großem prallt und an die Presse geht, der sollte auch im Endeffekt etwas liefern können. Philipp Petrescu (der Eigentümer) hat sich anscheinend verkalkuliert bzw. nicht auf die wichtigen Dinge geachtet. Schön und gut ist es wenn man 10 verschiedene Bannerformate buchen kann, jedoch sollte es auch kein Problem sein diese zu buchen… das User-Interface ist mangelhaft.
Die Registrierung ist ein Witz - anstatt die Publisher- und Merchant-Seite zu trennen, wurden einfach beide in einem Formular untergebracht. Hinweise wie “Füllen Sie nur Sektion 1 aus” & “Füllen Sie Sektion 1 und 2 aus” verwirren mehr als sie nützlich erscheinen. Die vielen Rechtschreibfehler möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen
Weitere Kritikpunkte: Zwei verschiedene Designs (einmal das eigentliche Netzwerk und dann die Informationsseiten), Logo sieht verwischt aus, rechte Spalte auf der Startseite zu eng, unter dem grünen “Publisher”-Kasten ist viel Platz, das Violet im unteren Teil muss weg und … Am besten ein neues Design und die Integration mit erfahrenen Fachkräften durchführen. Ansonsten viel Glück mit dem Projekt!
Was es nicht alles gibt - erst vor kurzem war Video-Vermarktung ein großes Thema und nun hat es sich ein pfiffiger Anbieter aus den U.S.A.? zur Aufgabe gemacht, Captchas zu vermarkten. Dabei werden die üblichen Captcha-Felder, durch die von adaptcha ersetzt und der Kunde muss eine Frage bezüglich der eingeblendeten Werbung beantworten. Wie ich finde eine sehr sichere Captcha-Methode und wenn man dabei noch etwas verdient, ist es ein gutes System.
Doch einen Haken hat dieses System meiner Meinung nach: Captchas nerven, Werbung unter Captchas sollten noch mehr nerven und wer nicht direkt die Antwort auf die Frage findet, der ist erst richtig genervt. Ob dann die gewünschte Werbewirkung eintrifft, wage ich zu bezweiflen - eher entsteht eine ähnliche Wut, wie bei den Layern und das zu bewerbende Produkt, wird eher im negativen Sinne von unserem Gehirn abgespeichert. Für Image-Kampagnen, würde ich sagen, werden sich diese adaptcha’s nicht lohnen.
Das Video erklärt das System von adaptcha auf eine einfache Art und Weise, wer mehr erfahren möchte, der sollte einfach mal die offizielle Homepage besuchen. Aber anscheinend können wir noch eine gewisse Zeit von den werbenden Captchas verschont bleiben - das Projekt befindet sich in der Beta-Phase und selbst dann wird es wohl erstmal nur für den englisch-sprachigen Markt verfügbar sein. Wehe ein deutscher Webmaster startet etwas ähnliches
Übrigens: Über die Verdienstmöglichkeiten, gibt es übrigens noch keine Angaben - aber ich tendiere mal zu einem CPC-Vergütungsmodell.
Bald ist es wieder soweit: Die Weihnachtszeit beginnt mit dem ersten Dezember und wir Affiliates können uns allgemein über mehr Leads und Geschenke von Merchants freuen. Besonders erfreulich sollten sich allerdings auch die Provisionserhöhungen und die besonderen Aktionen auf die Weihnachtsstimmung auswirken.
Fast jeden Tag bekomme ich eine E-Mail in denen von Gewinnspielen, On-Top-Provisionen und auch von Lead-Rallys gesprochen wird. Zum Beispiel bei Fonic - Affiliates bekommen bei diesem Partnerprogramm, welches über Affili.net läuft ab dem heutigen Tage 2,50 Euro mehr pro Lead und es gibt eine On-Top Provision bei einer bestimmten Anzahl von Leads - dafür liebe ich Weihnachten *g* Früher hat man sich halt auf Geschenke gefreut - heute freut man sich auf erhöhte Provisionen.
Weiterhin werden bald wieder einige Geschenke von Merchants ins Haus kommen, für die man während des ganzen Jahres besonders fleißig war und ich hoffe das ich auch dieses Jahr das ein oder andere Paket erhalten werde. Letztes Jahr gab es Champagner, Weine, Schokolade und einige wenige technische Gimmicks
Aber auch im Netgestalter Blog, werde ich eine kleine Weihnachtsaktion bzw. eine Verlosung / ein Gewinnspiel veranstalten, bei dem es einige Preise zu gewinnen geben wird. Vorraussichtlich starten soll dieses Gewinnspiel pünktlich zum ersten Advent und Enden soll es an heilig Abend! Noch bin ich auf der Suche nach einigen Sponsoren und falls ihr Werbeplätze, Gimmicks, Bücher oder hochwertige Preise zur Verfügung stellen möchtet, dann meldet euch einfach. Einige Preise habe ich zwar schon, aber es können ruhig mehr sein.
Wie empfindet ihr Weihnachten als Affiliate? Sind eure Gewinne merkbar höher oder zieht der Weihnachts-Spaß an euch vorbei? Werdet ihr euer Blogdesign etwas der aktuellen Jahreszeit anpassen und eventuell etwas an andere Blogger verschenken? Ich bitte um Meinungen
Mittwoch, Dezember 31, 2008
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