Eigentlich wollte ich heute nicht mehr wirklich bloggen, bis ich zufällig auf diesen Beitrag gestoßen bin: “Blog Kommentar Software” - einziger Sinn und Zweck dieser Software: Thematische Blogs zu finden (eine Keywort-Eingabe genügt), diese nach dofollow und nofollow zu unterteilen und das sofortige kommentieren zu ermöglichen. Spammern wird es also leichter als je zuvor gemacht.
Ich habe mir die Software sofort heruntergeladen und musste schnell feststellen - das sie sehr einfach aufgebaut ist und wirklich funktioniert. Noch nie war es einfacher thematisch wichtige Links zu finden und das macht mich etwas stutzig. Denn jetzt können auch Hobby-SEOs diese Linkquellen finden und kommentieren… so wird der Spam wohl nie abnehmen
Die Funktionen:
- search the Internet for blogs that accept comments using the keywords or keyword phrases
- determine the domain and blog page PR
- determine the type of blog page (”dofollow” or “nofollow”)
- show the quantity of outgoing links on the page
- post comments on the blogs directly from the program
- load your own lists of blogs and determine the blog type
- create folders and sub-folders to sort blogs lists
- contains a built-in spell checker for the Comments box
- submit the pages that you comment on to social media sites
- add blog domains to the blacklist and exclude them from search results
- export blog lists to different file formats
- reduce to minimum your time for finding themed blogs and submitting comments to them
- dramatically increase search engines and human traffic to your web sites
- boost your natural search engine rankings
- gain dozens (if not hundreds) of high quality backlinks to your websites
- instantly get the search engine spiders to your web sites and get your sites indexed naturally
Insgesamt ist die Software recht professionell aufgezogen und nennt sich “Fast Blog Finder” - verlinken werde ich die Herstellerhomepage nicht - unter der Quelle findet ihr allerdings den Link oder benutzt Google. In der Freeware Version, kann man “nur” 50 Blogs pro Keywort finden und diese nach Lust und Laune mit Kommentaren füllen. Wer die Vollversion haben möchte, der bezahlt ca. 50 €.
Wie ist eure Meinung? Ist diese Software zumutbar oder sollten die Programmierer ein schlechtes gewissen haben?
Seit gestern läuft die offizielle Anmeldephase für die SEO CAMPIXX in Berlin. Die Veranstaltung die als Unkonferenz geplant war, nimmt immer größere Ausmaße und letztendlich immer mehr Konferenz-Charakter an - ziemlich seltsam wie die Organisation verläuft
Die Kosten für die Anmeldung belaufen sich bis zum 15. November bei 120 € - danach bezahlt jeder Teilnehmer 150 € nur für die Teilnahme. Dazu kommen noch Kosten von ca. 138 € für das Hotelzimmer + die Anfahrtskosten, die sich bei mir auf etwas mehr als 100 Euro belaufen. Da überlegt man es sich schon 2x ob man für die 400 Euro ein paar Werbebanner schaltet und Links abstaubt, oder doch lieber Kontakte knüpft. Ich bin jedenfalls noch nicht 100 % entschlossen und auch das Programm ist mir momentan zu 08/15 - dazu kommt das ich in der Zeit meine erste Prüfungsphase habe und noch gucken muss ob ich überhaupt Zeit habe und was soll eigentlich diese T-Shirt-Pflicht? Wären einfache Namensschilder nicht einfacher/billiger und vorallem etwas individueller? - oder soll eine Art Gleichberechtigung herrschen?

Viel Kritik meinerseits - aber falls ich Zeit habe, dann werde ich wahrscheinlich erscheinen - man muss einfach den ein oder anderen mal richtig kennenlernen. Immer nur bloggen und verlinken ist einfach nicht das gelbe vom Ei!
Johannes - der Analyst der SEO-Szene hat gestern seine SEO-Tools der Öffentlichkeit bereitgestellt. Diese Toolbox beinhaltet vier Module, die die Bereiche SEO, SEM, Backlinks und Monitoring abdecken - alle Module arbeiten ohne Probleme selbstständig und man kann sich selber aussuchen, welche man benutzen möchte. Für den kleinen SEO sind die Tools allerdings nichts, weil man ab Januar 2009 pro Modul im Monat 100 € bezahlen muss - das wären 400 € für alle Module pro Monat.
Jedoch gibt es bis Ende des Jahres ein Kennenlern-Angebot - wer jetzt die Tools ordert, der bezahlt nur 400 € bis zum Ende des Jahres und muss auf nichts verzichten. Ich bin noch schwer am überlegen, ob ich zuschlagen soll, schwanke jedoch noch weil ich wegen des Studiums eigentlich keine Zeit für große Analysen habe.
Was die Tools jeweils können, wird auf den entsprechenden Seiten erklärt:
Jedenfalls muss ich sagen - Respekt Johannes! Solche Tools findet man kein zweites mal bzw. werden nie von den großen SEO-Agenturen der Öffentlichkeit angeboten - auch die Infrastruktur dahinter scheint gewaltig zu sein (”über 100 GB RAM, mehrere Terabyte performante Festplattenkapazität, sehr viel Bandbreite und eine ganze Kiste CPUs”) - Hut ab, Hut ab!
Der Google Webmaster-Central-Blog, hat nun endlich mit einigen weiteren Gerüchten aufgeräumt. Nachdem in letzter Zeit immer mehr nützliche Informationen und vorallem Mythen-Killer veröffentlicht werden, ist dieser Blog in meinen Feed-Reader gewandert und ich kann euch diesen Feed nur empfehlen. Wie dem auch sei, wurde nun endlich etwas offizielles zu dynamischen URLs ála “www.example.com/answer.foo?language=en&answer=3=URL” gesagt.
Die wichtigesten Informationen, hat der inetzwerk-Blog richtig verstanden und verständlich dargestellt, so heißt es im offiziellen Blogposting von Google, dass generierte URLs mittels Mod-Rewrite sogar schädlich sein können und das dynamische URLs sogar erwünscht sind. Als Begründung wird angegeben, das sogar der Google-Bot Probleme mit diesen via .htaccess genierten URLs bekommen könnte. Alles weitere erfahrt ihr im iNetzwerk-Blog, ich möchte an dieser Stelle einfach auf diesen Blog verweisen und nicht andere Blogger wiederholen
Aus der SEO-Sicht: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch die URL bzw. Linkstruktur entscheident das Ranking prägt bzw. sogar das Klickverhalten der User bei der Google-Suche. Google mag es - ob sie es zugeben wollen oder nicht - wenn eine Linkstruktur wie z.B. Kategorie/Artikel.html vorliegt und ich glaube mit der Mod-Rewrite Variante von Wordpress sollte es keine Probleme geben - schließlich werden Blogs mehr als gut indexiert. Der Beitrag vom Webmaster-Central-Blog bezieht sich wohl eher auf verstrickte Mod-Rewrite-Konstrukte, an denen einige Programmierer auf großen Portalen arbeiten und oft Fehler einbauen, somit es Fehler bei der Indexierung gibt. Ich für meinen Teil kann weiterhin Permalinks bzw. eine Linkstruktur ohne “/index?jhsahdjh=&akjskja&ksdkl” empfehlen - aber auch dies sehen andere SEOs anders… Dennoch sind allein aus Usability-Gründen sind Permalinks besser! - wie ihr seht ist ein neues Streitthema geboren
Zwischen den ganzen Befreiphone-Beiträgen, gehen in den letzten Tagen, ein paar nette SEO-Schmuckstücke verloren. So hat z.B. Gerald Steffens, der neue Besitzer von Blogschrott und Miteigentümer von SEO.de ein Interview mit einem richtigen Blackhat-SEO geführt, der unerkannt bleiben möchte und deswegen im kompletten Interview nur Mad Max genannt wird.
Dieser hat vor einigen Jahren, die Schwachstellen des Google-Algos ausgenutzt und viele tausende Seiten, mit fremden Content und Adsense-Anzeigen gefüllt. Täglich verdiente dieser am Tag einen 4-stelligen Betrag im unteren Bereich. Alles via Adsense! Genutzt wurden dabei kostenlose Hoster wie z.B. Funpic und Beepworld. Das komplette Interview ist zwar kurz - bietet aber dennoch einen kleinen Ausblick in Richtung Blackhat-SEO - zieht es euch rein.
Entwarnung kann ich jedenfalls geben - der Blackhat-SEO ist nun White und macht keine laut Google-Richtlinien illegalen Geschäfte mehr. Lektion: Aus einem Blackhat kann auch ein richtig guter Whitehat werden
Schließlich muss man die richtigen Projekte mit irgendwelchen Mitteln finanzieren *g*
Donnerstag, November 6, 2008
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