MacBook Pro - Mein Review
Seit nun gut mehr als einer Woche, habe ich mein MacBook Pro von Apple im Einsatz. Ich Windows-”Verwöhnter” wollte mich einfach mal an neue Materie trauen und ein Apple-Produkt ausprobieren - zudem hat wohl jeder den Traum, einmal der Besitzer eines MacBooks zu sein. Dieses Review habe ich nicht sonderlich geplant und habe auch erstmal überlegt, ob ich überhaupt eines schreiben sollte - im Endeffekt fand ich es allerdings wichtig meine Erfahrungen zu teilen. Nach gut einer effektiven Uni-Woche habe ich nun ein teilweise solides Fazit zum neuen Macbook
![]()
Bestellung & Versand
Bestellt hatte ich das Macbook nicht sofort nach seiner Veröffentlichung. Damit habe ich nach langem Ringen bis zum 28. Oktober gewartet. Bestellt habe ich über Uni-Mall, aufgrund des Studentenrabattes und der Zugabe in Form eines Slim-Cases etc. - sonderwünsche hatte ich allerdings auch, so habe ich mich für die etwas teurere aber schnellere Festplatte mit 7200 Umdrehungen entschieden. Bezahlt habe ich letztendlich per Überweisung, weil ich nicht im Besitz einer Kreditkarte bin. Am 11. November überbrachte mir dann UPS mein neues Notebook und auf den ersten Blick gab es keine Makel - auf dem zweiten übrigens auch nicht. Insgesamt bin ich mit der Lieferzeit zufrieden - allerdings habe ich von vielen gelesen, dass sie ihr Macbook am 15. Oktober bestellt hatten und es erst am 17. November angekommen sein. Das ist natürlich ungenügend, jedoch zeigt sich Apple in diesen Fällen kulant und über einen kleinen Rabatt lässt sich über die Apple-Hotline sprechen.
Erster Start
Nach dem Aufladen des Akkus (ca. 3 Stunden), konnte ich mein Macbook zum ersten mal starten und war darüber überrascht, wie schnell Mac OS X in dieser Beziehung ist. Einfach klasse! Danach musste ich mich erstmal zurechtfinden und fand als Windows-User die ein oder andere Sache unverständlich bzw. unnötig / zu versteckt. Es ist alles anders, aber sobald man sich zurechtgefunden hat, kann man effektiv arbeiten ohne irgendwelche Fenster suchen zu müssen - einfach rauszoomen und das gewünschte Programm auswählen. Die Funktionen wie Expóse und die mehreren Oberflächen (wie auch bei Linux) erlauben es schnell und einfach von einem Programm ins andere zu switchen.
Programme
Die Grundversion des OSX liefert im Prinzip viele Programme die wichtig sind und auch von mir gebraucht werden. Allerdings gibt es auch einige die ich für meinen Teil nicht brauche wie z.B. ein “DJ-Mischpult” und das stark eingeschränkte Mail-Programm. Aus diesem Grund habe ich bereits jetzt einige Programme deinstalliert und wieder andere ersetzt. Besonders im Office-Bereich müsste das OSX mehr liefern - nach einer kurzen Überlegung habe ich mir dann ein Microsoft-Produkt für Mac installiert: “Office Mac”. Excel, Word und Powerpoint sind einfach ein Must-Have! Weitere Programme wären:
- Adium - ein ICQ, MSN usw. Client
- AppCleaner - damit lassen sich Programme ohne Reste deinstallieren.
- BetterZip - ein einfaches Programm für Archive.
- coconuBattery - überwacht die Lebenszeit meines Akkus.
- Firefox - hat meiner Meinung mehr Power als Safari.
- LittleSnitch - man kann bestimmen, welche Programme welche Daten raussenden dürfen.
- Tunnelblick - ein VPN Client.
- VLC - für den Multimedia-Genuss.
- Eclipse - für die Java-Programmierung.
Besonders fein finde ich allerdings die Tatsache, dass jedes Programm mit jedem zusammenarbeitet. Da sieht man mal, wo die Vorzüge eines OSX’s liegen. Wenn ich z.B. einen Termin bei iCal eintrage, dann wird dieser in meinem Dashboard angezeigt. Wenn ich etwas downloade, dann wird es in einem Ordner abgelegt, den ich über mein Dock erreichen kann - praktisch!
Akku und Bluetooth
Wenn der Akku voll aufgeladen ist und ich WLAN bzw. andere nicht immer notwendige Dinge deaktivere, dann schaffe ich reale 5 Stunden ohne die neue Steckdose zu suchen. Mit meinem alten HP-Notebook waren maximal 1,5 Stunden drinne und ich konnte nicht die gesamte Vorlesung lang, die Präsentationsfolien auf meinem Notebook hin und her switchen. Jetzt ist dies möglich! Weiterhin habe ich Bluetooth für mich entdeckt - mein Handy und mein Notebook arbeiten nun miteinander… eine Verbindung aufzubauen, ist anders wie in Windows, total einfach und wenn man will kann man sofort seine Daten synchronisieren. Jetzt habe ich auf meinem Handy, immer die aktuellen Termine und meine Handy-Kontakte auf dem Notebook. Über Skype könnte ich diese jetzt vom Macbook aus sofort anrufen.
Bootcamp / Vista / Linux
Mit der neusten Mac OSX-Version ist es möglich, aus seinem Macbook ein Windows-System zu machen und dies habe ich gestern einmal versucht. Es ist wirklich kein Problem Vista zu installieren, einzig und allein das Touchpad zickt bei mir rum. Aus diesem Grund werde ich mir wohl für Vista eine kleine Notebook-Maus zulegen. Linux werde ich wie es aussieht simulieren, denn Bootcamp unterstützt noch keine Linux-Distribution. Dafür werde ich wohl Parallels benutzen, müsste mir dieses allerdings noch kaufen und einige Anleitungen lesen - einfach scheint dies ja nicht zu sein
Mein Fazit
Zugegeben: Eines der teuersten Notebooks mit einem Betriebssystem an das man sich erstmal gewöhnen muss. Allerdings ist diese Gewöhnungsphase - zumindest bei jungen Menschen - eine recht kurze und das produktive Arbeiten kann schnell beginnen. Das Display überzeugt durch seine Farben, Glossy stört nicht wenn der Raum nicht zu hell ist bzw. die Bildschirmhelligkeit im Keller hängt. Ich bin zufrieden und werde vielleicht in Zukunft noch einige weitere Berichte bzw. Tutorials zum Mac OSX bzw. Macbook veröffentlichen.







Sonntag, November 16, 2008
11 Kommentare