Endlich mal wieder etwas zum Thema Webdesign zu schreiben macht mich ein wenig glücklich. Aber genug der warmen Worte - ich habe beim Pixelgangster, einem guten Designerblog - der auch einen Platz in meinen Feedreader gefunden hat, eine interessante PSD-Datei gefunden. Diese hilft besonders Anfängern bei der Erstellung von Webdesigns. In dieser Datei enthalten sind Raster, eine Farbtabelle, gängige Werbemittelgrößen, Formularfelder, LoremIpsum und Browserfenster - in die man sofort reindesignen kann.
Eine wirklich hilfreiche Datei von Quommunication würde ich mal sagen! Jetzt sei noch gesagt, dass ich meine eigene habe und mit dieser arbeite (ist auch noch umfangreicher&viel zu verwirrend). Wer sich diese PSD-Datei mal anschauen möchte, der klicke hier.
Superclix ist für mich neben Zanox, Affili.net und Tradedoubler auf Platz 4 meiner Lieblings-Affiliate-Netzwerke in Deutschland. Besonders wenn man viel in Richtung “Nischen” (Non-Erotik) macht, dann lohnt sich ein Blick in das Programmangebot von Superclix. Aber auch Erotik-Webmaster kommen auf ihre Kosten - was Affili.net und Zanox nicht bietet, hat Superclix ohne Ende im Angebot und die Vergütung für das ein oder andere Webcam-Portal ist besser als gut.
Nun was mich immer an Superclix gestört hat, dass war die Aufmachung. Das Partnerprogrammnetzwerk besteht seit 2000 und hat in diesen 8 Jahren kein einziges mal etwas am Design geändert (Marketing-Strategie?). Jedenfalls war das alte Design unübersichtlich und alles andere als ansprechend. Das neue hingegen macht einen guten und besonders vertrauensvollen Eindruck.

Sieht schick aus oder? Nun wurde ich aber nach dem Login enttäuscht - anscheinend wurde nur das Frontend design-technisch verbessert und das Backend links liegen gelassen. Seltsam! Eine Pressemitteilung mit Informationen habe ich nicht gefunden und deswegen spekuliere ich einfach mal, dass der Backend-Bereich in Bearbeitung ist und auch entsprechend angepasst wird. Schließlich müssen wir Webmaster damit arbeiten und momentan macht es bei Zanox und Affili.net einfach sehr viel mehr Spaß. Tradedoubler finde ich nach wie vor zu kompliziert *g*
Jedenfalls super Design - nur am Backend würde ich noch arbeiten 
[Trigami-Review] - In der heutigen Zeit braucht jede Privatperson, Firma, Arztpraxis und auch jeder noch so kleine Verein eine eigene Homepage mit Bildern, einem Forum und einigen Tabellen mit Preisen, Mitarbeiter-Tabellen etc. Ich als Webdesigner, bekomme viele dieser Anfragen aus der näheren Umgebung und muss die meisten von diesen ablehnen. Zu hoch sind meistens die Vorstellungen und zu niedrig die Gehaltsvorstellungen. Dann will der Kunde meist keine schlichten HTML-Seiten haben, weil die Verwaltung zu komplex wird und mit einem CMS kommt der Kunde dann auch nicht zurecht. Eine Schulung muss her, die keiner bezahlen will und Stunde für Stunde vergeht. Im Endeffekt hat man als Webdesigner, bei kleinen Firmen, den schwarzen Peter gezogen (Ausnahmen bestätigen die Regel) und arbeitet für einen Hungerlohn.
Genau deswegen bin ich froh heute den Homepage-Baukasten von Surfino vorstellen zu dürfen. Mit diesem WYSIWYG-Editor und zahlreichen Plugins ist es kein Problem mehr eine eigene Homepage selber zu gestalten. Der Webdesigner wird für kleine Firmen überflüssig und wenn diese Unternehmer bzw. Privatpersonen einmal sehen, wie viel Arbeit in einer Webseite steckt, dann wachen diese in Zukunft sicherlich auf und bezahlen mehr. Zudem wird der Stolz geweckt, schließlich erstellt man bei Surfino selber die Homepage und ist am Ende mehr oder weniger froh über sein Ergebnis

Was bietet Surfino genau an?
Im Grunde wird ein rund-um-Service angeboten, bei der ein Homepage-Baukasten im Vordergrund steht. Ingesamt gibt es drei Pakete die wie folgt aussehen:
1. Das kostenlose Homepagepaket, enthält 10 Seiten und 10 Bilder - die hochgeladen / erstellt werden dürften. Außerdem dürfen noch zwei Dateien in den unterschiedlichsten Formaten hochgeladen werden. Dieses Paket enthält keine .de-Domain, sondern kommt mit einer Subdomain von Surfino zurecht. Speicherplatz und Traffic sind dabei unbegrenzt.
Freigeschaltete Module in diesem Paket wären: Fotogalerie, Laufschriften, Gästebuch, Kommentare und Veranstaltungen (Event-Kalender).
2. Das Profi-Paket, kostet 5,90 € im Monat und enthält neben allen Optionen des kostenlosen Paketes die folgenden Punkte. Eine .de-Domain kann registriert werden, somit ist die Subdomain überflüssig und die Seite bekommt mehr Charm. Das Limit von 10 Seiten und 10 Bildern, wird aufgehoben - es können somit unendlich viele Seiten erstellt werden und auch die Bilderanzahl ist unbegrenzt. Zudem können bis zu 60 Dateien hochgeladen werden.
Freigeschaltete Module wären die folgenden: *alle vom kostenlosen Paket* + Forum, Shop mit einer unbegrenzten Artikelanzahl, Galerie Effekte und man hat die Möglichkeit zwischen allen Designs auswählen zu können.
3. Das Exklusiv-Paket, ist mit 19,90 € pro Monat etwas teurer als das Profi-Paket, bietet aber alle Vorzüge des Profi-Paketes plus persönlichen Support und ein individuelles Design, welches vom Surfino-Team erstellt wird. Auch kann auf Wunsch der Einbau von Bildern und Texten übernommen werden. Das Paket enthält zudem eine .de-Domain, sowie unendlich Speicherplatz und Traffic. Das Exklusiv-Paket richtet sich somit direkt an Firmenkunden, die einen Corporate-Auftritt im Internet hinlegen möchten.
Freigeschaltete Module: Fotogalerie, Laufschriften, Gästebuch, Kommentare, Veranstaltungen (Event-Kalender), Forum, Shop, alle Homepagevorlagen und Galerie Effekte.
Die Verwaltungsoberfläche / Das Backend

Das ist ein Screenshot von meinem Backend bzw. meiner Homepage-Baukasten Verwaltungsoberfläche. Wie man sieht, sind links oben meine von mir angelegten Seiten, auf die ich mit einem Klick zugreifen kann (dazu kommen wir später). Die einzelnen Module können weiter unten ausgewählt und bearbeitet werden. Nur um einmal ein Beispiel zu nennen: Ich habe bei Surfino ein Forum innerhalb von einer Minute eingerichtet - es genügen wirklich nur wenige Klicks und jeder Laie könnte dies. Unter “Allgemein” lassen sich Seiten veröffentlichen, erstellen und man kann das komplette Layout innerhalb von wenigen Sekunden ändern. Mit der Benutzerverwaltung lassen sich zudem, weitere Homepage-Bastler anlegen.

Wie ihr seht ist das der WYSIWYG-Editor von Surfino. Dieser erinnert stark an den Microsoft Word und ist genau so gut zu handhaben. Somit dürfte jeder EDV-Fuzzi damit klarkommen. Für uns SEOs wäre noch der Tab “Eigenschaften” zu beachten, indem man den einzelnen Seiten einen entsprechenden Title und Meta-Tag geben kann.
Module
Die Module sind für mich das eigentliche Highlight - normalerweise installiert man mühselig den Counter, das Forum und das Gästebuch. Dann klappt etwas nicht, weil der Server nicht PHP5 unterstütz usw. Bei Surfino ist es ganz einfach und jeder Laie kann es mit nur wenigen Klicks. Im folgenden alle Module:
- Veranstaltungen
- Kommentare
- Fotogalerie
- Dateilisten
- Hintergrundmusik
- Gästebuch
- Kontaktformular
- Tags
- Seitensuche
- Laufschrift
- Besucherzähler
- Forum
- Shop
- Passwortschutz
Vergessen sollte man allerdings nicht, dass es sich nur um kleine PHP-Module handelt, die z.B. nicht mit dem phpBB oder XT-Commerce konkurrieren können. Aber genau das will Surfino vielleicht erreichen - einen kleinen schlanken Shop und ein kleines Forum ohne viel Schnick-Schnack.
Kritik
Kommen wir zu den Kritikpunkten die mir aufgefallen sind. Zum einen wäre da der endgültige Quellcode einer Benutzerseite (Demo) - wer sich ein wenig mit XHTML und CSS auskennt, der erkennt sofort, dass Tabellen nichts im Layout zu suchen haben. Auch der W3C Validator mag diese Seiten nicht wirklich und meldet 8 Fehler. Was das für Google heißt, dass kann sich jeder SEO vorstellen und kennt auch die Konsequenzen (Platzierungen im Nirvada). Wenn jetzt ein kleines Nagelstudio aus Bonn eine Homepage erstellt, dann sollte diese auch unter “Nagelstudio Bonn” gefunden werden und nicht durch einen schlechten Quellcode ins Abseits gelangen. Lieber Surfino-Team am besten ihr überarbeitet nochmal die entsprechenden Themes.
Desweiteren gefallen mir nur ca. zwei der über 50 angebotenen Layouts. Die meisten erinnern mich an gratis Templates, mit viel Grafik aber wenig Details. Die Konkurrenz bietet in dem Bereich schon weitaus bessere Layouts an, welche meistens nicht zu sehr überladen sind. Gestört hat mich auch, dass bei einigen Designs die Schrift abgehakt wurde - war der Seitentitel zu lang, so hat dieser nicht ins Layout gepasst. Eigentlich schade, denn Webdesigns müssen variabel sein.
Fazit
Trotz der Kritikpunkte die den Quellcode und die Layouts betreffen, finde ich den Service von Surfino sehr gut. Jedermann kann sich eine Homepage erstellen und diese kann auch simpel verwaltet werden. Die Module sind meiner Meinung nach einfach zu bedienen und sorgen wirklich für einen Mehrwert innerhalb der einzelnen Seiten. Der schnelle Wechsel von einem zum anderen Layout war auch noch ein weiterer positiver Faktor für mich.
Der Preis für das Exklusiv-Paket, ist meiner Meinung dennoch etwas zu hoch angesetzt. Sicherlich muss Service bezahlt werden und ich weiß wie nervig diese kleinen Vereine etc. sein können, dennoch sind 20 € pro Monat in meinen Augen etwas viel. Ich bezahle z.B. 50 € für meinen Root-Server im Monat
Neuen Kunden kann ich nur empfehlen mit dem kostenlose Paket anzufangen und sich bei gefallen zu steigern. Wer überhaupt nicht mit dem Surfino Homepagebaukasten zurecht kommt, der sollte sich aus dem Internet fernhalten
Jeder kleinen Firma kann ich jedenfalls nur empfehlen da einzusteigen und nicht die Nerven von uns Webdesignern zu strapazieren *g*
Meine tägliche Reise durch das Internet endete zunächst bei einem sehr interessanten Blog-Artikel von DOBSZAY. In diesem werden die Internet-Auftritte bzw. die Internet-Aktivitäten der Präsidentschaftskandidaten Obama, Clinton und die des Republiker McCain unter die Lupe genommen.
Auf den ersten Blick wird klar: Obama setzt viel mehr auf das Internet als seine Konkurrenten und die kürzlich ausgeschiedene Hillary Clinton hat dies bereits zu spüren bekommen. McCain hat im Gegensatz zu Obama eine Webseite aus dem “Web 1.0″ und ist auch nur auf MySpace aktiv. Obama dagegen setzt auf Social-Web und seine Möglichkeiten - Profile bei Facebook, MySpace, YouTube , Digg, eventful, flickr und twitter wurden angelegt. Auch wurde ein Wordpress Theme im Obama-Look extra für die Wahl erstellt und wird zum freien Download angeboten. Den Fans im Internet wird viel geboten und besonders junge Wähler (welche aufgeschlossen erzogen wurden) sprechen diese Webseiten an. Genau sowas motiviert doch die jüngere Generation wählen zu gehen!

Das Webdesign von Obama ist bezüglich der Usability und des Layouts eine Meisterleistung. Es überzeugt in jeder Hinsicht und erscheint nicht nur professionell, sondern Augen-freundlich und auch die Ladezeiten sind hervorragend.

Dagegen ist der Internetauftritt von McCain eher düster und einige Farben passen nicht zusammen. Besonders ist mir aber aufgefallen das der Header etwas unscharf ist - so wird das nichts mit der jungen Zielgruppe. Jedoch sollte man mit diesem Auftritt einige alte Eisen auf seine Seite ziehen können.
Weitere Fakten und eine Heatmap findet ihr bei Dobszay. Die Wahl wird entscheiden wer die besten Webdesigner unter Dach und Fach hat
Es wird jedenfalls spannend! Übrigens: Obama nutzt Google Analytics und McCain Hitbox.
Für Affiliates / SEOs sind Usability Studien immer ein besonderer Hingucker - denn wer nicht weiß wie sich die User wohlfühlen und was geklickt wird, der verkauft auch nichts oder nur wenig. Die Kunstfakultiät von Atlanta hat im Jahr 2007 eine dieser Studien durchgeführt und präsentiert die Ergebnisse auf dieser Webseite: Klick.
Besonders analysiert wurden Navigationsleisten und Positionen von Bedienelementen wie z.B. “Fenster schließen” oder Suchformulare. Es wurde aber auch festgestellt, welche Farben seriöser sind und siehe da: Grün wirkt seriöser als Blau - das meinten jedenfalls 74 % der Befragten.
Weitere Zahlen/Fakten wären:
- Der Submit-Button bzw. Abschicken-Button unter Kontaktformularen kann rechts oder links platziert sein - große Unterschiede macht das keine.
- Eine Suchbox im Header ist viel leichter zu finden, als eine in der rechten Navigation.
- Drop-Down-Navigationen werden bevorzugt avigationen mit Unterpunkten finden nur 28 % der Befragten besser.
- Die Navigation sollte immer links sein - meinen 76 % der Befragten.
- Icons sind zwar gut, jedoch sollte neben einem Icon immer ein unterstrichener Link sein. Das meinen 77 % der Befragten.
Wer Lust hat kann sich auch nochmal das Schlusswort durchlesen: Findings.
Ich für meinen Teil finde diese Studie interessant. Einige Dinge mache ich aus ästhetischen Gründen bzw. ohne weiter nach zu denken - weil einige Sachen die müssen einfach an den Platz X. Aber das die User neben einem Icon am liebsten Text sehen würden, dass war mir neu und ich werde einige Tests in dieser Richtung machen.
Bedenkt eines: Optimiert immer bis zum Äußersten! Denn wenn am Ende 2 % mehr Sales dabei herauskommen, dann habt ihr schon gewonnen.
Montag, September 8, 2008
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