Das iPad braucht kein Affiliate


08.05.10 Kategorie Online-Marketing von

Zumindest ist Apple dieser Meinung und will sich am Anfang teure Affiliate-Gebühren sparen. Schließlich hat Apple ein sehr gutes Marketing, das iPad verkauft sich wie heiße Semmel in den USA und wieso sollte man dann Geldmittel in den Vertrieb stecken. Zumindest am Anfang macht es bei einem solchen Trendprodukt wenig Sinn. Auch kann man mit dem wegbrechen, dieses Vertriebskanals, die Verkaufszahlen etwas senken und letztendlich gibt es weniger Lieferschwierigkeiten. Im Prinzip auch Marketing und ein kundenorientiertes Denken.

Die folgende Mail haben jedenfalls alle Zanox-Apple Partner in den letzten Tagen erhalten:

Sehr geehrte Apple Online Store Partner, wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das iPad zwar ab 10. Mai 2010 im Apple Online Store vorbestellt werden kann, aber gemäß Ihrem Vertrag mit Zanox nicht unter die provisionspflichtigen Produkte fällt und deshalb keine Werbematerialien für das iPad zur Verfügung gestellt werden.

Wir möchten Sie außerdem bitten, jegliche Werbung für das iPad auf Ihren Websites zu unterlassen. Das iPad wird in allen Verkaufszahlen hinsichtlich der Berechnung von Gebühren oder Provisionen nicht berücksichtigt. Die Provision für jede Weiterleitung per Klick liegt bei 0 %. Abweichend von jeglichen anderslautenden Bedingungen in mit Zanox geschlossenen Verträgen ist es Ihren Partnern und Publishern in keinem Fall erlaubt, die Apple iPad Marke oder das Apple iPad Bild in jeglicher Form in einem Markennamen oder Domainnamen zu verwenden, egal ob alleinstehend oder in Kombination mit anderen Begriffen.

Schade nur für die Webmaster, welche in den letzten Wochen und Monaten iPad-Projekte hochgezogen und vermarktet haben. Diesen Webmastern würde ich raten sich einmal bei den iPad-Vertriebspartnern (hoh.de etc.) umzusehen und diese Partnerprogramme zu nutzen. Auch wenn es 1-2% weniger Provision sind, ist es immerhin etwas.

Ich denke aber, dass Apple das iPad nach höchstens einem Jahr auch für das Affiliate-Marketing freigeben wird. Genau dann wenn der Markt relativ gesättigt ist und die Lager relativ voll sind (alles ist relativ). Wir werden aber sehen, wie sich die Sache entwickelt. Es ist jedenfalls sehr schön zu sehen, dass ein besonders innovatives Produkt nicht alle Vertriebswege braucht.



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