Linklift über das PR-Update
Datum: Mo, Okt 29, 2007
Kategorie: Google, Online-Marketing, SEO
Nach dem Google Update müssen Textlinkhändler und Textlinkplattformen ihre Linkpreise anpassen - ein Pagerank 5 sollte jetzt so viel wert sein wie damals ein Pagerank 6 usw. Dies liegt an dem strengerem Pagerank Bewertungssystem von Google, dass beim letzten Update generell alle Seiten um einen PR von 1 abgewertet hat. Nun hat Linklift eine ausführliche Stellungsnahme per Email verschickt, die ich gerne zitieren möchte:
PR-Update und Preise
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Am Freitag Abend gab es ein neues PageRank (PR) Update. Mit diesem wurden
quer durch die gesamte Internet-Landschaft Webseiten im PR reduziert.
Prominente Beispiele sind etwa spiegel.de, heise.de oder bahn.de (alle PR8
auf 7). Vor dem Hintergrund der hohen Anzahl an betroffenen Seiten kann
man von einer allgemeinen PR-Neuanpassung sprechen.Der PR-Wert war für uns bislang ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation
der Linkpreise, was schon seit geraumer Zeit ein Kritikpunkt war. Viele
Marketing Spezialisten legen der Aussagekraft des PR-Wertes schon seit
Jahren nur noch geringe Signalwirkung für die Bedeutung einer Webseite
bei. Das jüngste PR-Update reduziert diese Aussagekraft nun noch weiter,
sodass wir künftig den PR-Wert aus der Preisformel weitestgehend
entfernen werden. Anstelle dessen werden wir selber alternative Metriken
für die Autorität einer Webseite erheben (Alter, Thema, Verlinkung,
RSS-Feedleser, Qualität der Linkplatzierung, etc.) und daraus eine
Preisempfehlung generieren. In der Übergangsphase belassen wir die Preise
stabil. Bei Anfragen zu der Preisgestaltung steht Ihnen unser Support
gerne zur Seite, um eine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung zu
finden.
Zudem gibt Linklift noch einige Tipps zum zukünftigen Linkverkauf und äußert sich mit einigen Handlungsempfehlungen zu diesem Thema:
Google Aktion gegen Linkhandel
——————————
Vermutlich haben Sie die Diskussion rund um das Thema Linkverkauf bereits
mitbekommen - ansonsten können Sie unter
http://www.linklifter.de/google-reduziert-pagerank-werte/ unseren
Standpunkt zum Thema erfahren. Wir sind nach wie vor davon überzeugt,
dass vom Publisher eigenhändig geprüfte und für gut befundene,
themenrelevante Links für den Nutzer einen Mehrwert darstellen.Wir empfehlen, sich durch die Maßnahmen von Google nicht verunsichern zu
lassen. Auf Ihrer Webseite sind Sie der Chef. Zwar mögen sich die
PR-Werte verändert haben, die Rangpositionen sind jedoch weitestgehend
intakt geblieben. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit man von den
vielzitierten “Abstrafungen” überhaupt berührt werden könnte (mehr
hierzu unter
http://www.linklifter.de/penalties-risikoposition-einmal-rational-betrachte
t/). Nur wer Traffic von Google bekommt, dem kann dieser auch von Google
genommen werden. Offen ist auch, inwiefern qualitativ hochwertiger Content
dem Suchenden überhaupt vorenthalten werden kann, ohne an Suchqualität
einzubüßen.In jedem Fall möchten wir darauf hinweisen, dass die Listings auf
LinkLift selber schon seit langem stark anonymisiert sind, sodass sich
hierdurch nur schwer Rückschlüsse auf Ihre Webseite ziehen lassen.Handlungsempfehlungen
———————
Es gibt Anzeichen dafür, dass in den Fällen, in denen es zu
PR-Reduzierungen wegen Linkverkauf kam, diese von Hand vorgenommen wurden
- etwa als Folge davon, dass man seinen Nutzern offenlegt, dass es sich um
werbliche Links handelt. Eine kurzfristige Entfernung von Links könnte
insofern eher negative Signalwirkung haben.Wenn Sie dennoch Anpassungen für Google vornehmen wollen, möchten wir
Ihnen folgende Empfehlungen aussprechen:1. Achten Sie auf Themenrelevanz der Verlinkungen. Bei den von der
PR-Reduzierung für Linkverkauf betroffenen Seiten waren deren
Verlinkungen zumeist thematisch kreuz und quer gemischt wie etwa bei
zeit.de (PR8 auf 5) oder brigitte.de (PR6 auf 4). Sollte sich eine Buchung
im Nachhinein als doch nicht so relevant herausstellen, steht Ihnen unser
Support gerne zur Seite.2. Beschränken Sie die Anzahl der Linkplätze. Der Vorteil ist zum einen,
dass Werbetreibende für eine exklusivere Plazierung einen höheren Preis
zahlen, zum anderen reduziert eine geringere Anzahl an Links das
hinterlassene Schema.3. Überprüfen Sie die Kennzeichnung der Linkplätze. Denken Sie dabei
daran, was ein menschlicher Prüfer/Wettbewerber/Neider als typische
Kennzeichnung im Hinterkopf haben könnte, und weichen Sie davon auf
kreative Art und Weise ab.4. Verwenden Sie eine CSS Formatierung Ihrer Links. Aktualisieren Sie
hierzu Ihr LinkLift Plugin, welches seit einigen Monaten CSS Formatierung
unterstützt.5. Nehmen Sie nicht an zu vielen Vermarktungen teil. Andere Vermarkter
hinterlassen z. T. relativ deutliche Spuren, welche einfach ausgelesen
werden können.
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Oktober 30th, 2007 at 19:58
Linkkauf ist nicht im Interesse des Lesers, es ist Werbung, die dem Webseitenbetreiber Geld und dem Vermittelndem Besucher bringt.
Das Google diese Art aus der Bewertung ausschließen will, halte ich für absolut korrekt, da sonst nur kommerzielle Blogs in den Ergebnissen auftauchen würden - wie sich Linklift da rausredet finde ich nicht gerade sehr gelungen…
Oktober 30th, 2007 at 20:13
Naja Ansichtssache, eingehende Links sind nur ein Faktor von 200 die deine Google Positionen bestimmen… alleine Links bringen dich nicht nach oben. Zudem sind eingehende Links nach diesem Update wohl weniger Wert und ausgehende Links vermindern deinen PR um einiges mehr.