Top Verdienstquellen 2008


31.12.08 Kategorie Online-Marketing von Aslex

Ausgelöst durch einen Beitrag bei Freetagger, schreibe ich euch heute einen kleinen Artikel über die Top-Verdienstquellen im Jahr 2008 und eines ist sicher: Diese werden sich auch nicht in den nächsten Jahren sprunghaft ändern – jedenfalls nicht wenn man von normalen Webseiten ausgeht. Blogs spielen bei mir nach wie vor eine Sonderrolle – denn Blogs befinden sich meiner Meinung nach, nach wie vor in einer Entwicklungsphase und die Zeit wird zeigen wie lukrativ, diese Plattform auf Dauer sein wird. Außerdem gehe ich in diesem Artikel nicht von diesem Blog und seinen Einnahmen aus, sondern betrachte auch meine anderen Webseiten und die eingebundenen Werbeformen. In diesem Artikel werden mit anderen Worten, meine Erfahrungen als Affiliate im Jahr 2008 aufgezählt.

Die Top-Verdienstquellen:

  1. Partnerprogramme direkt vom Anbieter
  2. Partnerprogramme über Affiliate-Netzwerke
  3. Google / Contaxe – kontextsensitive Werbeformen
  4. Layer-Ads
  5. Amazon-Partnerprogramm – direkte Empfehlungen

Im Detail:

1. Partnerprogramme direkt vom Anbieter
Meiner Meinung nach am lukrativsten und vorallem hat man direkten Kontakt. Man kann schnell über eine höhere Provision reden, seine Auszahlungen innerhalb von 48 Stunden erhalten oder spezielle Werbeformen anfordern. Alles wird gemacht – solange der Umsatz stimmt, dies sorgt für Druck und somit für noch mehr Mühe von Seiten des Publishers. Nur schade, dass nur sehr wenige Produktanbieter ein direktes Partnerprogramm anbieten – leider fehlt an vielen Stellen noch das Know-How, aber man bemerkt schon einen leichten Trend in Richtung “eigenes Partnerprogramm”. Die Affiliate-Kategorien Kredit, Poker und Erotik (wie immer die lukrativsten Bereiche) machen es vor.

2. Partnerprogramme über Affiliate-Netzwerke
In diesem Jahr bin ich von Affili.net langsam zu Zanox gewandert und dann wieder zurück. Manchmal gab es auch einen kleinen Einblick bei Tradedoubler und anderen Netzwerken (adcell, adbutler etc.). Letztendlich finde ich Affili.net am besten – nicht weil die Statistiken übersichtlich sind – diese sind es auch bei Zanox und Tradedoubler – nein die Merchants schalten die Provisionen einfach viel schneller frei. Das ewige warten, auf das gleiche Geld, bei Zanox macht einen wahnsinnig und schließlich hat jeder Affiliate irgendwo noch Rechnungen offen. Ich kann nur hoffen das an diesem Manko noch gearbeitet wird – Affili.net schafft es schließlich. Ansonsten sind Affiliate-Netzwerke spitze – viele Partnerprogramme und teils höhere Provisionen als direkt vom Anbieter. So schnell werden Netzwerke also nicht aussterben.

3. Google Adsense / Contaxe – kontextsensitive Werbeformen
Ich muss zugeben, dass ich nie ein großes Freund von Google Adsense war und höchstens Adwords zur Vermarktung eingesetzt habe. Doch für Nischen und vorallem für Seiten mit unnützlichen Content (Content ohne Partnerprogramm) eignen sich kontextsensitive Werbeformen spitze. Contaxe ist übrigens auch in diesem Blog im Einsatz, findet sich allerdings nur in gewissen Beiträgen um wirklich niemanden zu verärgern. Ansich super Lückenfüller mit Verdiensten, die zwar nicht so prickelnd sind, dennoch Löcher stopfen.

4. Layer-Ads
Alle hassen Layer-Ads (Bin-Layer etc.) – diese Werbeform nervt einfach, aber dennoch gibt es einige Traffic-starke Blogbeiträge die sich einfach nicht vermarkten lassen (Gina-Lisa, YouPorn z.B.). Ich habe es in meinem YouPorn-Beitrag mit gewissen Erotik-Netzwerken versucht, aber außer Klicks und Traffic gab es keinen Lead. Layer-Ads sind mit anderen Worten, wirklich der letzte Weg, eine völlig uninteressante Webseite zu monetarisieren und das macht diese Werbeform wiederum interessant. Es sollte keine Schande sein, Layer-Ads einzubauen ;)

5. Amazon-Partnerprogramm – direkte Empfehlungen
Einen Beitrag schreiben und dabei ein Buch empfehlen, falls es jemand kauft, dann zahlt dir Amazon eine Provision von mindestens 5 %. Soweit die Theorie – doch leider wird das Amazon-Partnerprogramm immer uninteressanter und es kommt nur noch selten zu Sales. Im Jahr 2007 war dies anders! Ich hatte einige Webseiten zu diversen Fachbüchern, Fernsehern uvm. die jeweils 10.000 Unterseiten hatten und gut von Google indiziert waren. Die Besucher waren beachtlich und damit auch die Einnahmen – doch leider lief das Geschäft im Jahr 2008 überhaupt nicht mehr und ich habe die Seite verkauft. Ob es an den Seiten oder an den Produkten lag weiß ich nicht – jedoch wurde das Amazon Partnerprogramm für mich uninteressant. Übrigens: Die Positionen innerhalb der SERPS hatten sich nicht verändert.

Fazit
Die altbewährten Werbeformen bzw. Marketing-Vertriebswege wie das Affiliate-Marketing über direkte Partnerprogramme oder über Affiliate-Netzwerke, bleiben nach wie vor die spitzen Verdienstmöglichkeit. Denn eines muss man sich vor Augen halten: Mit einer Webseite / einem Blog, bei dem man direkt Produkte bewirbt ist immer mehr zu holen, als mit Adsense. Denn dort ist man nur der einfache “Besuchergeber/Weiterleiter von Besuchern”. Man sollte also wenn, dann richtig ins Affiliate-Geschäft einsteigen!



9 Kommentare to “Top Verdienstquellen 2008”

  1. Je nach Projekttyp wechseln sich bei mir z.B. Google AdSense und verkaufte Links ab. Bei Seiten mit extrem vielen Impressions ist Google nicht zu schlagen. Bei kleinen Blogs kann mit mit den verschiedenen Arten von verkauften Links sehr gut Geld verdienen.

  2. xxx sagt:

    Ich hab vor demnächst auch fast nur noch auf Affiliate zu setzen. Die große Kunst ist eben alles zu tracken und daraus seine Schlüße zu ziehen. p.s. Welches revolution Theme nutzt Du bei Deinen Vergleichs Projekten?

  3. Aslex sagt:

    Standard von mir angepasst, somit einmalig.

  4. Niklas sagt:

    Sehr schöner Beitrag Alex!

  5. dimido sagt:

    Dein Beitrag ist sehr interessant. Layer-Ads würde ich nicht einsetzten, darüber streiten die Gelehrten schon lange ;)

    Der Teil “Affiliate-Netzwerke” hat mir eine Entscheidungshilfe gegeben. Habe vor, diese für Google AdSense langfristig einzusetzen.

    Gruß dimido

  6. Chris sagt:

    kann man eigentlich gegen Werbeblocker wie AdblockPlus von Firefox etwas unternehmen?

  7. Alan sagt:

    Schöner Artikel und gut geschrieben.
    Sticky

    Mfg
    Alan

  8. Sandra sagt:

    Ich sehe das ähnlich. Partnerprogramme sind die lukrativste Geschichte im Netz.

  9. Michael sagt:

    Natürlich bieten Partnerprogramme eine Gute Einnahmsquelle jedoch denke ich wenn man ein eigenes Business von Klein auf aufzieht kommt man auf höhrere Margen als man bei einem Partnerprogramm erhält. Nicht zu verachten die Wiedrholungskäufe der Kunden. Desweiteren denke ich das Adsense auch ein gute ALternative zum Partnerprogramm sein kann.

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