Pornoindustrie leidet unter dem Web 2.0
Datum: Di, Okt 23, 2007
Kategorie: Web 2.0
Nach dem Musikmarkt und dem Filmmarkt, beschwert sich nun auch die Pornoindustrie über Umsatzeinbußen durch das Internet. Besonders Internetseiten wie Youporn, auf denen es kostenlose Videos gibt scheinen der Erotikindustrie ein Dorn im Auge zu sein. Zu Zeiten von Emule, Bittorrent usw. war der Umsatzverlust nicht so groß, man betrachtete einige illegale Downloads als Werbung - die Filme wurden weiterempfohlen und irgendeiner am Ende der Kette kauft immer. Dabei ist das Internet der größte Verkaufsweg von schmutzigen Videos - es ist bequemer und man muss nicht in einen dieser billigen Läden gehen. Das die Pornoindustrie, jedoch im vergangenen Jahr 600 Millionen Dollar weniger, mit dem Verkauf von DVDs verdient hat löst auf der Venus in Berlin große Diskussionen aus. 1500 - 2000 neue Filme werden pro Monat auf den Markt geschmissen - die Qualität ist bei ziemlich vielen Sexfilmchen auf Amateurniveau und genau da will die Erotikindustrie für Veränderungen sorgen. Kunden scheinen wohl gut gemachte Filme, öfters zu kaufen. Verklagt wird also erstmal niemand.
Eine ähnliche Vorgehensweise kann man sich von der Musikindustrie nur wünsche, diese verklagt Musikfans weil diese mittelmäßige Songs nicht kaufen sondern lieber herunterladen, aber wirklich gute Alben auch kaufen. Ich werde die Auswirkungen des Internets, auf bisherige Industrien weiterhin verfolgen ![]()
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November 25th, 2007 um 19:50
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