StudiVZ hat Angst vor Facebook


28.01.08 Kategorie Web 2.0 von

Im März soll die deutsche Version von Facebook online gehen und StudiVZ bzw. der Holtzbrinck, der für SchülerVZ und StudiVZ zuständig ist geht in die Offensive. Zunächst sollen z.B. die StudiVZ Versionen in Polen nicht mehr supported werden – es wird sich also voll auf Deutschland konzentriert. Zudem soll StudiVZ, wie Facebook auch, seine Pforten für externe Entwickler öffnen. Viele weitere Applikationen und Erweiterungen werden somit möglich sein.

Nun ist die Frage: Kann StudiVZ bzw. SchülerVZ gegen Facebook ankommen? Zunächst muss es Facebook gelingen, bei den Deutschen Eindruck zu schinden und viel mehr Benutzer zu bekommen. Im Moment sind es nur 600.000 User in Deutschland – im Vergleich zu StudiVZ mit 4,8 Millionen User (von denen sehr viele Fakes sind) eine kleine Minderheit. Dennoch ist Facebook, um einiges attraktiver und bietet Features von denen der deutsche Abklatsch nur träumen kann!

Ich würde es Facebook gönnen, wenn diese StudiVZ den gar aus machen würden. Immerhin ist Facebook das Original und hat es somit verdient. Weitere Informationen und eine offizielle Stellungsnahme gibt es bei Heise.



7 Kommentare to “StudiVZ hat Angst vor Facebook”

  1. Markus sagt:

    Meinst du wirklich die 60 Millionen User stimmen? Also Deutschland hat rund 80 Millionen Einwohner, und wenn viele der User Fakes sind, hat StudiVZ im leben keine 60 Millionen User! Never! Ich bin für Facebook und denke nicht das die StudiVZ Entwickler das Potenzial haben an Facebook auch nur annähernd heran zu kommen.

  2. Aslex sagt:

    Sicherlich werden die 60 Millionen nicht stimmen – es sind allerdings ca. 60 Millionen Nutzeraccounts und wenn man sich nur mal anguckt wie viele Chuck Norris Accounts es sich gibt, dann weiß man das ca. 1/4-1/2 der Accounts Fakes sind.

  3. Adrian Korte sagt:

    Ähm, ich glaube dir ist schlichtweg ein Lesefehler unterlaufen!
    Auf dem Heise-Artikel spricht man von 60 Millionenen FACEBOOK-Nutzern (von dem eben 1% , also 600.000 Nutzer aus Deutschland kommen) weltweit und “nur” von 4,8 Millionen bei StudiVZ und 2,7 Millionen bei SchülerVZ! ;)

  4. Adrian Korte sagt:

    Nochmal als Zitate:
    1) “Ohne deutschsprachiges Interface bringt es Facebook hierzulande auf 600.000 Mitglieder, nur ein Bruchteil der nach eigenen Angaben insgesamt über 60 Millionen Nutzer”

    2) “StudiVZ (4,8 Millionen) und SchülerVZ (2,7 Millionen) sind da schon belebter, Tendenz steigend. Auf 20.000 bis 25.000 Neuanmeldungen täglich bringen es die beiden Netzwerke, sagt Riecke. Bis Ende des Jahres will er die Mitgliederzahl auf gut 14 Millionen verdoppelt haben.”

    ;)

  5. Aslex sagt:

    Soo danke für den Hinweis – ich habs verbessert.

  6. abzocke sagt:

    Facebook ist dank seiner Applicationen mehr Nerv als Freude.
    Klar sind da lustige Sachen mit bei… aber wirklich Surfen kann man auf den Nutzerprofilen der User nicht… die sind meist volgeklatscht mit Superwall, Bildern, und den zahlreichen Applicationen…

    Da hat Studivz locker ne Chance gegen…

  7. _google sagt:

    Der Tausch auf vermeintlichen kostenlosen Websites und Angeboten im www kostet mehr als mancher denkt:

    “Im Internet geben immer mehr Nutzer – zumeist freiwillig – ihre letzte Intimität preis. Dabei sind die privaten Daten des Einzelnen mittlerweile zu einer profitablen Währung im World Wide Web geworden. Zwar werden zahlreiche Online-Dienste als kostenlose Angebote beworben – gratis sind sie deshalb allerdings noch lange nicht.

    Längst sind die Internetnutzer mehr als nur Konsumenten; ihre privaten Daten selbst werden zur wichtigsten Ressource einer sich neu orientierenden Werbeindustrie. Über die weitergegebenen Informationen verlieren die Nutzer nicht nur vollständig die Kontrolle; vielmehr werden die Bürgerinnen und Bürger regelrecht ihrer Privatsphäre enteignet.”

    Hier mehr – lesenswert:
    http://blaetter.de/artikel.php?pr=2766

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